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Nach fünfzehn Jahren ein neues Logo – und warum das kein Schönheitseingriff ist

vor 2 Stunden
3 Min. Lesezeit

Fünfzehn Jahre lang stand am Anfang jedes Briefes, jedes Angebots und jedes Berichts dasselbe Zeichen. Es hat mich gut begleitet. Trotzdem hat es nie ganz das gesagt, was ich tue.

Vom Bauzeichen zum Zeichen für Energieberatung – der Wechsel im Zeitraffer.

 

Das Problem hieß „Bautechnik"

 

Koch-Bautechnik – der Name stammt aus einer Zeit, in der die Arbeit tatsächlich näher an der Baustelle als am Schreibtisch lag. Er ist richtig und er bleibt. Aber er erzeugt eine Erwartung: Bautechnik, das klingt nach Baufirma. Nach jemandem, der kommt und mauert.

Das habe ich über die Jahre oft erlebt. Anruf, Begrüßung, und dann der Satz: „Ach so, Sie bauen gar nicht selbst?" Nein. Ich rechne, prüfe, begleite und bestätige. Ich stehe auf der Baustelle, aber mit einem Messgerät und nicht mit einer Kelle. Und wenn ich etwas baue, dann sind das Nachweise, die später jemand prüft.

Das alte Zeichen hat diese Erwartung noch verstärkt. Es war ein Bauzeichen. Sachlich, solide – und eben aus der Welt des Bauens, nicht aus der Welt der Energie.

 

Was das neue Zeichen zeigt

 

Drei Dinge stecken darin, und jedes davon steht für einen Teil der Arbeit.

Das grüne Haus steht für den Bestand. Für das Einfamilienhaus von 1968, für die Scheuer unter Denkmalschutz, für das Reihenmittelhaus mit der Heizung von vorgestern. Das ist der größte Teil dessen, was über meinen Schreibtisch geht.

Das blaue Gebäude steht für das Nichtwohngebäude. Werkstatt, Halle, Autohaus, Verwaltung. Dieser Bereich ist in den letzten Jahren stark gewachsen, und er funktioniert nach ganz eigenen Regeln – andere Normen, andere Nachweise, andere Fallstricke.

Die Skala – die ansteigenden Balken von Rot nach Grün – ist das, was dazwischen passiert. Ein Gebäude wandert nicht von allein nach oben. Es wandert, wenn jemand rechnet, bevor gebaut wird, und wenn jemand nachprüft, dass das Gebaute dem entspricht, was gerechnet wurde.

Das Blatt darunter ist der Grund, warum sich der Aufwand lohnt. Nicht als Dekoration, sondern als das, was am Ende steht: ein Gebäude, das weniger braucht.

 

Drei Ausführungen, drei Situationen

 

Ein Logo muss nicht nur schön sein, es muss funktionieren – auf dem Briefkopf genauso wie auf dem Bildschirm und auf dem Baustellenschild.

Horizontal. Die Hauptform. Für den Briefkopf, die Website, die E-Mail-Signatur – überall dort, wo Platz in der Breite ist.

Gestapelt. Für quadratische Flächen: Profilbilder, Social Media, Stempel, Aufkleber.

Nur die Bildmarke. Für alles, was klein wird. Als Zeichen allein, ohne Schrift, erkennbar auch dann, wenn es nur noch wenige Millimeter groß ist.

Dass es drei Ausführungen gibt und nicht eine, ist kein Luxus. Ein Logo, das in jeder Situation dieselbe Form behalten soll, passt am Ende in keine davon richtig.

 

Was sich nicht ändert

 

Der Name bleibt. Die Telefonnummer bleibt. Die Adresse bleibt. Und die Arbeitsweise bleibt auch: Ich bin unabhängig, ich stehe in keinem Verhältnis zu ausführenden Betrieben, und ich schreibe in den Bericht, was ich gesehen habe – auch wenn es nicht das ist, was jemand lesen möchte.

Ein neues Zeichen ändert nichts an dem, was dahintersteht. Es sagt nur deutlicher, was es ist.

 

Warum jetzt

 

Ehrlich gesagt: Es war überfällig. Die Arbeit hat sich in fünfzehn Jahren verschoben – von der Bautechnik zur Energieberatung, vom Wohnhaus zusätzlich zum Nichtwohngebäude, von der einzelnen Berechnung zur Begleitung über Jahre. Das Zeichen hat diese Verschiebung nicht mitgemacht.

Jetzt macht es sie mit.

Wenn Sie wissen wollen, was hinter dem Zeichen steckt: Auf der Seite Dienstleistungen steht, womit ich mich beschäftige. Oder Sie rufen einfach an, unter 0172 8025148.

1 Kommentar

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Gast
vor 2 Stunden
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Sehr gute Beschreibung, die auch Sinn macht

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