top of page
magazine-3680550.jpg

Sportgaststätte Hohentengen: Fenster und Türen im Vereinsheim

vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Vereinsgebäude sind ein eigener Gebäudetyp. Sie werden nicht täglich genutzt, aber wenn, dann von vielen Menschen gleichzeitig. Sie werden aus Mitgliedsbeiträgen unterhalten, und jede Maßnahme muss vor der Mitgliederversammlung begründbar sein. Bei der Sportplatzgaststätte des Sportvereins Hohentengen ging es um Fenster und Türen.

 

Ausgangssituation

 

Die vereinseigene Sportplatzgaststätte hatte Fenster und Außentüren aus der Bauzeit. An solchen Bauteilen entscheidet sich im Betrieb mehr, als die reine Fläche vermuten lässt: Sie sind die kälteste Stelle der Hülle, sie sind die undichteste, und sie bestimmen, ob sich ein Gastraum im Winter behaglich anfühlt oder zugig.

Der Verein wollte die Bauteile tauschen und die Maßnahme fachlich begleiten lassen – mit dem Ziel, dass die neuen Elemente nicht nur bestellt, sondern auch richtig eingebaut werden.

 

Durchgeführte Maßnahmen

 

Ausgetauscht wurden die Fenster und die Außentüren der Gaststätte. Was dabei fachlich zu klären war:

• welche Bauteilqualität für dieses Gebäude sinnvoll ist

• wie die neuen Elemente an den Baukörper angeschlossen werden

• wie die Anschlussfugen luftdicht und schlagregendicht ausgeführt werden

• in welcher Reihenfolge gearbeitet wird, damit der Spielbetrieb weiterlaufen kann

 

Meine Leistung

 

Ich habe die energetische Fachplanung und die Baubegleitung übernommen. Konkret:

• Erstellung eines fachlichen Konzepts für den Fenster- und Türentausch

• Beratung zur Auswahl der Bauteile

• Kontrolle der Einbauqualität vor Ort

• Sicherstellung der normgerechten Ausführung

• Begleitung des Vereins bei den förderrechtlichen Anforderungen

Der Punkt, auf den es bei einem Fenstertausch ankommt, ist nicht das Fenster. Es ist die Fuge zwischen Fenster und Wand. Ein gutes Element, schlecht angeschlossen, bringt weniger als ein einfacheres Element, das sauber eingebaut ist – und es bringt zusätzlich ein Feuchterisiko an einer Stelle, die man später nicht mehr sieht. Deshalb gehört die Kontrolle vor Ort zu dieser Leistung dazu und nicht an den Schreibtisch.

 

Ergebnis

 

Die Gebäudehülle verliert an den ausgetauschten Bauteilen deutlich weniger Wärme als zuvor. Die Anschlüsse sind luftdicht ausgeführt und dokumentiert. Für die Nutzerinnen und Nutzer spürbar ist vor allem eines: Die Zugluft im Bereich der Fenster ist weg, und die Oberflächen sind im Winter nicht mehr kalt.

Für den Verein ist das Vereinseigentum damit in einem Zustand, der die nächsten Jahrzehnte trägt – und er hat eine Dokumentation, mit der sich die Maßnahme gegenüber den Mitgliedern und gegenüber Dritten belegen lässt.

 

Was sich daraus mitnehmen lässt

 

Ein Fenstertausch sieht aus wie eine Beschaffungsaufgabe und ist in Wahrheit eine Ausführungsaufgabe. Wer ein Vereinsheim, ein Büro- oder ein Wohngebäude in dieser Richtung plant, sollte die Begleitung der Ausführung von Anfang an mitdenken, nicht erst, wenn die Elemente schon stehen.

Mehr zur energetischen Baubegleitung und zur Sanierung finden Sie hier. Sie planen etwas Ähnliches? Sprechen Sie mich an.

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page