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Energetische Sanierung eines Reihenmittelhauses in Zwiefaltendorf

2. Okt.
2 Min. Lesezeit

Ein Reihenmittelhaus mit erhaltenswerter Bausubstanz in Zwiefaltendorf: 2026 habe ich hier die energetische Sanierung begleitet – von der Bestandsaufnahme bis zur letzten Förderbestätigung. Das Besondere war die Reihenfolge: erst der Sanierungsfahrplan, dann die Umsetzung in abgestimmten Einzelschritten.

Ausgangslage

Das Haus steht in einer gewachsenen Zeile. Charakteristische Fassadenelemente und die konstruktiven Eigenheiten eines Reihenmittelhauses sollten erhalten bleiben. Die energetische Verbesserung musste sich danach richten, nicht umgekehrt.

Schritt 1: Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Zuerst habe ich den Bestand aufgenommen und den Eigentümer vor Ort beraten. Daraus entstand ein Sanierungsfahrplan nach den Vorgaben des BAFA:

  • Ist-Zustand und energetische Kennwerte des Gebäudes

  • Priorisierte Reihenfolge der empfohlenen Maßnahmen

  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Einzelmaßnahmen

  • Zeitliche Staffelung, abgestimmt auf Nutzung und Förderung

Der Fahrplan ist damit mehr als ein Gutachten: Er legt fest, was wann sinnvoll ist – und hält die Reihenfolge fördertechnisch sauber.

Schritt 2: Dämmung der Gebäudehülle

Umgesetzt wurden die im Fahrplan empfohlenen Dämmmaßnahmen, abgestimmt auf die erhaltenswerte Substanz. Meine Leistung dabei:

  • Bestätigung zum Förderantrag beim BAFA

  • Prüfung der Handwerkerangebote auf Förderfähigkeit und technische Mindestanforderungen

  • Vor-Ort-Kontrollen auf fachgerechte, wärmebrückenarme Ausführung

  • Fotodokumentation und förderrelevante Nachweise

  • Abschlussbestätigung nach Durchführung

Schritt 3: Heizungstausch

Die alte Heizung wich einer modernen Anlage auf regenerativer Basis – so, wie es der Fahrplan vorgesehen hatte. Meine Leistung:

  • Bestätigung zum Antrag bei der KfW

  • Angebotsprüfung auf Förderfähigkeit und Eignung für das Gebäude

  • Kontrolle der Installation, hydraulischer Abgleich, Einbindung in die vorhandene Wärmeverteilung

  • Abnahme, Bestätigung nach Durchführung und Einweisung des Eigentümers

Ergebnis

Gebäudehülle und Heizung passen jetzt zusammen. Weil die Maßnahmen von Anfang an aufeinander abgestimmt waren, ließen sich die Programme von BAFA und KfW sauber kombinieren, ohne dass Fristen oder Anforderungen kollidierten. Energiebedarf und CO2-Ausstoß sind deutlich gesunken – und der Charakter des Reihenmittelhauses ist erhalten geblieben.

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