Denkmalgeschützte Scheuer in Unlingen wird Wohnraum
Aus einer Scheuer wird ein Zuhause: In Unlingen ist zwischen 2024 und 2026 ein denkmalgeschütztes Wirtschaftsgebäude zur Wohneinheit umgebaut und dabei energetisch saniert worden. Ich habe das Projekt als Energieberater von der Planung bis zur Abnahme begleitet.
Die Aufgabe
Ein Denkmal lässt sich nicht behandeln wie ein gewöhnlicher Altbau. Dämmstärken, Materialien und Anschlüsse müssen mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden, die historische Substanz soll ablesbar bleiben. Gleichzeitig sollte das Gebäude als Wohnraum dauerhaft effizient beheizbar sein.
Drei Einzelmaßnahmen, drei Förderprogramme
Umgesetzt wurde in drei Schritten:
Dachsanierung: Dämmung der gesamten Dachfläche bei Erhalt der historischen Dachkonstruktion
Heizungsoptimierung: hydraulischer Abgleich, Pumpen und Regelungstechnik, Vorbereitung auf den Netzanschluss
Anschluss an das örtliche Wärmenetz als regenerative Wärmeversorgung
Jede Maßnahme lief über ein eigenes Programm – zwei beim BAFA, eines bei der KfW. Die eigentliche Arbeit lag darin, die Gewerke sauber zu trennen, damit sich die Anträge nicht gegenseitig ausschließen.
Meine Leistung
Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde zur Vereinbarkeit von Dämmung und Originalsubstanz
Bestandsaufnahme der historischen Bausubstanz als Grundlage der Planung
Förderstrategie für drei parallele Anträge, einschließlich Kombinations- und Ausschlusskriterien
Fachtechnische Prüfung aller Angebote je Programm
Vor-Ort-Kontrollen in allen Gewerken: Dämmstoffverlegung am historischen Dachstuhl, hydraulischer Abgleich, Übergabestation des Wärmenetzes
Getrennte Dokumentation nach den Vorgaben des jeweiligen Programms
Abschlussbegehung mit Bauherr, Fachfirmen und Denkmalschutzbehörde
Bestätigungen nach Durchführung für alle drei Programme und Übergabe der Unterlagen
Einweisung des Bauherrn in die neue Technik
Ergebnis
Die Scheuer ist heute eine moderne Wohneinheit, der man ansieht, was sie einmal war. Dach, Heizung und Wärmenetzanschluss greifen ineinander, und alle drei Förderprogramme ließen sich nutzen, ohne dass es zu Überschneidungen kam.
Sie haben ein Denkmal, das saniert werden soll? Mehr zur Denkmalsanierung





Beim Ausflug nach Würzburg saß ich am späten Nachmittag an der Alten Mainbrücke und schaute hoch zur Festung Marienberg. Die Sonne war schon fast weg und es wurde spürbar kühl. Ich zog meinen Schal etwas fester, holte das Smartphone raus und surfte ein wenig im Netz. Dabei landete ich spontan auf https://slotoro.org/de/ und habe dort ganz unaufgeregt eine halbe Stunde verbracht. Das Wasser floss ruhig unter der Brücke durch und die Stimmung war einmalig. Solche Auszeiten mitten im Alltag in Deutschland schätze ich einfach extrem, weil man sofort auf andere Gedanken kommt.