Heizungstausch im Zweifamilienhaus in Fulgenstadt
Im Jahr 2026 begleitete ich als Energieberater den Heizungstausch in einem Zweifamilienhaus in Fulgenstadt. Die veraltete Bestandsheizung wurde gegen eine moderne, effiziente und regenerative Heizungstechnologie für beide Wohneinheiten ausgetauscht – nach den Vorgaben der KfW-Förderrichtlinien (Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen).
Ausgangssituation
Das Gebäude umfasst zwei separate Wohneinheiten. Vor Beginn habe ich den Ist-Zustand der bestehenden Heizungsanlage, die Gebäudestruktur und die Wärmeverteilsysteme beider Wohneinheiten erfasst.
Vorbereitung und Förderung
Technologieberatung bei der Auswahl der geeigneten Heizungstechnologie – getrennte oder gemeinsame Wärmeversorgung des Zweifamilienhauses
Prüfung der Angebote von Fachunternehmen auf Förderfähigkeit nach den KfW-Richtlinien (BEG-EM)
Ausstellung der Bestätigung zum Antrag für den Förderantrag bei der KfW
Baubegleitende Qualitätssicherung
Regelmäßige Baustellenbesuche zur Überwachung der fachgerechten und förderkonformen Ausführung
Kontrolle der ordnungsgemäßen Montage der neuen Heizungstechnik, einschließlich der Einbindung der bestehenden Wärmeverteilsysteme
Abnahme: Prüfung der vollständigen und werkvertragsgerechten Umsetzung aller Gewerke
Fotodokumentation und Prüfprotokoll für die förderrechtlichen Nachweise
Abschluss und Dokumentation
Gemeinsame Abschlussbegehung mit dem Bauherrn und den ausführenden Fachbetrieben
Bestätigung nach Durchführung (BnD) für die KfW zur Auszahlung der Fördermittel
Übergabe aller Dokumente, Rechnungen und Nachweise für den Fördermittelgeber
Einweisung des Betreibers in Bedienung, Wartung und effiziente Betriebsführung der neuen Anlage
Ergebnis
Der Heizungstausch wurde 2026 erfolgreich abgeschlossen. Durch die Umstellung auf eine moderne, förderfähige Heizungstechnologie ist der Primärenergiebedarf des Zweifamilienhauses deutlich gesunken. Weil die Maßnahme den KfW-Richtlinien für Einzelmaßnahmen (BEG-EM) entspricht, kann der Auftraggeber die beantragten Fördermittel in voller Höhe in Anspruch nehmen.
Besonderheiten dieses Projekts
Zwei Wohneinheiten: die getrennte Nutzung wurde bei Auslegung und Ausführung der neuen Anlage berücksichtigt
KfW-Förderung: Begleitung entsprechend der Anforderungen für Einzelmaßnahmen (BEG-EM)
Bestandsgebäude: Anpassung der neuen Heizungstechnik an die vorhandenen Gegebenheiten
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