Mein Beitrag zum Thema bezahlbaren Bauen und Sanieren auf der Website der AltBAUPartner Oberschwaben e.V.

Wie das Bauen und Sanieren bezahlbar wird

Trotz der andauernden Niedrigzinsphase: Bauen und Sanieren ist für viele private und gewerbliche Bauherren immer noch sehr teuer. Nicht nur die öffentlich-rechtlichen Vorschriften, auch die Baufinanzierung setzt der Planung und Realisierung des Bauvorhabens oft deutliche Grenzen. Auf alle am Bau Beteiligten wirkt sich dies seit längerer Zeit verhängnisvoll aus. Baufirmen, Handwerker und Architekten stecken inmitten einer Hochkonjunkturphase. Nach Meinung „Vieler“ ein luxuriöser Zustand, aber bei genauerem Hinschauen verbirgt sich dahinter ein langfristiges Problem. Immer kürzere Planungszeiten, Kostendruck durch Billiganbieter und Qualitätsverluste auf Grund „Geiz ist geil“ Mentalität, sorgen dafür das ein normaler Bauablauf fast nicht mehr möglich ist. Handwerker und Planer werden zum Spielball der Auftragsvergabe. Nachwuchs und Mitarbeiter werden seit längerer Zeit händeringend gesucht, sogar mit finanziellen und materiellen Anreizen. Nur ein sehr kleiner Teil ist bereit auf dem „Bau“ bei Wind und Wetter zu arbeiten. Eine Stabili¬sierung sei die nächsten Jahre nicht in Sicht, beklagt der 1.Vorsitzende der AltBAUPartner Oberschwaben e.V., Norbert Koch. Dringender denn je sind innovative Lösungen gefragt, die ein kosten¬günstiges Bauen und Sanieren ermöglichen. Die Organisationsform des „BAUTEAMs“ mit ihren deutlichen Ein¬sparpotenzialen könnte eine Antwort auf die Strukturkrise sein und Bauen und Sanieren wieder bezahlbar ma¬chen.
„Die begrenzten Budgets vieler Bauherren und eine stark veränderte Arbeitsorganisation stellen uns Planer und Handwerker vor zahlreiche neue Herausforderungen“, resümiert Norbert Koch vom Netzwerk „AltBAUPartner Oberschwaben e.V.“ aus Grüningen. Der ge¬samte Entscheidungs- und Planungsprozess werde längst nicht mehr nur aus planerischer, sondern verstärkt auch aus marktwirtschaftlicher Sicht beurteilt, schildert Koch seine langjährigen Erfah¬rungen. Insbesondere der Aspekt der Wirtschaftlichkeit erfordere von den Planern zuneh¬mend unternehmerisches Denken und Handeln. Das Ziel lautet: Qualitativ hochwertige Ergeb¬nisse mit möglichst geringem Kostenaufwand zu realisieren. Insbesondere in der Bauplanungs¬phase liegen nach Auffassung des Energieberaters erhebliche Einsparpotenziale. „Eine speziell gestaltete Zusammenarbeit mit intensiver Kommunikation zwischen Planern und allen am Bau Beteiligten kann enorme Einsparungen generieren“, erklärt Koch.
Grundlage hierfür seien transparente Strukturen hinsichtlich der Synergien und Kos¬ten. Eine ursprünglich aus Gutach stammende Organisationsform von Herrn Wehrle wurde diesbezüg¬lich vom Netzwerk der AltBAUPartner teilweise übernommen und individuell auf die Netzwerkbedürfnisse angepasst: das BAUTEAM. Es stellt einen vereinsgebundenen Zusammenschluss von Planern und Handwerkern dar. „Das Prinzip“, erläutert Koch, „basiert darauf, dass jedes Netzwerkmitglied seine Leistungen auf Grund von bereits erfolgreich abgeschlossenen Vorhaben kalkuliert. Durch das gemeinsame koordinierte Zusammenarbeiten werden unnötige kalkulatorische Risiken bei der Angebotsfindung berücksichtigt. Dies garantiert dem Auftraggeber wieder¬um faire Preise und eine niedrigere Kostenkalkulation gegenüber einzelner Preisangebote oder teure Zuschläge. Ein weiterer Vorteil des BAUTEAM ist die Terminabsprache bereits vor der Auftragsvergabe, so dass unnötige Wartezeiten auf Handwerker ausgeschlossen werden kann. Nur wer die Bauzeit einhalten kann, bzw. für den Zeitraum Kapazitäten frei zur Verfügung stellen kann, kommt in die Phase der Angebotsfindung.
Die gesamte Bauplanung werde bautechnisch optimiert und fertigungsorientiert erstellt. Gegen¬über den klassischen Verfahren bedeutet dies einen großen Zeitvorteil und eine überdurch¬schnittliche Terminwahrung unter Sicherung einer hohen Bauqualität.
Auch Bauherren profitieren von der Organisation. Viele Bauherren haben in den letzten Jahren eine böse Überraschung erleben müssen, wenn Handwerker auf Grund voller Auftragsbücher nicht mehr zur Verfügung stehen, oder die Bauzeit durch Abwesenheit verlängern. Der Auftraggeber schließt dabei mit jedem einzelnen Handwerker einen Vertrag ab, so dass die Gewährleistung immer beim einzelnen Handwerker bleibt. Das BAUTEAM wird entweder von einem Architekten, Energieberater, oder von einem einzelnen Handwerksbetrieb koordiniert, so Koch. Sie möchten gerne von einem starken Netzwerk profitieren, dann sind Sie hier richtig.

 

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