KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung Mehrfamilienhaus in Riedlingen

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung Mehrfamilienhaus in Riedlingen

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung Mehrfamilienhaus in Riedlingen


 

Die aller erste Frage bei diesem Projekt stellte sich sofort. „Wie wird das EWärmeG eingehalten, konkret wie soll eine 15% Wärmebedarfsabdeckung aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden?“

Auf Grund der Gebäudelage in der historischen Altstadt von Riedlingen konnte über die untere Baurechtsbehörde der Stadt Riedlingen bewirkt werden, dass dieses Gebäude als eine erhaltenswerte Bausubstanz gilt. Für diese Gebäudeart muss der Nachweis nach dem EWärmeG nicht erbracht werden. Zugleich entfällt die Pflicht zur Erstellung eines Energieausweises für die Neuvermietung. So konnte die erste Hürde genommen werden und man entschied sich dann zusammen mit dem Heizungsinstallateur für eine Gasbrennwertheizung. Dafür musste ein neuer Gashauptanschluss beauftragt und hergestellt werden.

Das ehemalige Geschäfts- und Wohnhaus wurde durch den Architekten zum reinen Wohnhaus umgeplant, so dass die ehemaligen Gewerbeflächen im EG und UG zu Wohnflächen umfunktioniert wurden. Neben einer neuen Heizungsanlage wurden bei dieser energetischen Sanierung alle Fenster und Haustüren auf den neusten Stand mit dreifach Wärmeschutzverglasung ertüchtigt, im Untergeschoss der Fußboden gedämmt sowie die Außenwände mit einem Hochleistungsdämmstoff von innen gedämmt. So entstanden zwei energetisch sanierte zusätzliche Wohneinheiten in zentraler Lage in Riedlingen.

Impressionen von der Sanierung

KfW-Effizienzhaus 55 Sanierung 3-Familienhaus in Staig

KfW-Effizienzhaus 55 Sanierung 3-Familienhaus in Staig

KfW-Effizienzhaus 55 Sanierung 3-Familienhaus in Staig


 

Beim Abschlussgespräch wurde das bestmöglich erreichbare Sanierungsziel ein KfW-Effizienzhaus 55 im Bestand mit einem Anschluss an ein Nahwärmenetz, welches auf dem Nachbargrundstück betrieben wird, ausgewählt.

Der Endenergieverbrauch konnte gegenüber dem Bestand deutlich gesenkt werden, um das Gebäude nachhaltig und wirtschaftlich betreiben zu können.

Nachdem alle energetischen Bauteile berechnet und bestimmt waren, konnten die Ausschreibung laufen.  Zu aller erst wurde die Ausräum- und Abbrucharbeiten ausgeführt. Komplett zurück zu einem Rohbau, so sah die Baustelle dann auch aus. Nach und nach kamen die ersten Gewerke zur Ausführung und es konnten erste sichtbare Erfolge präsentiert werden.  

Die Sanitär- und Heizungsleitungen, sowie auch die gesamte Stromversorgung wurde auf die geplanten Räume und Wohnungen neu verlegt. Fenster, Rollladenkästen und Türen entstanden neu und entsprechend weiterer Gewerke abgestimmt auf die Position. Das Dach wurde komplett neu zwischen den Sparren und auf den Sparren gedämmt und mit neuer Dacheindeckung versehen. Die Außenwände wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem ertüchtigt und sämtliche Decken, Böden mit Dämmung und Fußbodenheizung versehen. Der Innenausbau folgte parallel zu den Außengewerken und konnte so die Bauzeit verkürzen.

Unserer Meinung nach ein sehr gelungenes Projekt bei dem Koch-Bautechnik dabei sein durfte.

Bestehendes Gebäude zum KfW-Effizienzhaus 55 saniert

Bei diesem Bauvorhaben wurde Koch-Bautechnik als Energieberater von der Hochbaufirma Emmerling aus Altheim/Staig beauftragt. Die Aufgabenstellung für den Energieberater beinhaltete nun die energetische Baubegleitung „Sanierung eines Wohnhauses zum KfW-Effizienzhauses 55 mit 3 Wohneinheiten“.

Mit dem Bauherr wurde vereinbart durch eine bauphysikalische Berechnung mit mehreren Sanierungsvarianten eine wirtschaftliche Lösung darzustellen. Letztendlich ist doch immer die Rentabilität für eine mögliche Variante ausschlaggebend.  Bei dieser Energieberatungsform wird der gesamte Gebäudebestand aufgenommen und bauphysikalisch bewertet. Auf Grund dieser Bestandsanalyse werden dann unterschiedliche Sanierungsvarianten mit verschiedenen Möglichkeiten auf der Dämmseite – aber auch auf der Haustechnikseite ausgearbeitet, mit Kosten hinterlegt, sowie die Wirtschaftlichkeit mit Hinzunahme von Fördermitteln berechnet.

Vergleich des Energieverbrauchs Vor und Nach der Sanierung

Impressionen von der Sanierung

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung 2-Familienhaus in Riedlingen

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung 2-Familienhaus in Riedlingen

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung 2-Familienhaus in Riedlingen


 

Bei diesem Projekt musste zuallererst die Bauherrin davon überzeugt werden, dass die Variante mit einer KfW-Förderung mit zugleich laufender energetischer Baubegleitung durch mich unterm Strich günstiger ist, als ohne eine Förderung vom Staat. Nachdem diese Hürde genommen wurde konnte der Bauherr die Anträge stellen und mit den Maßnahmen beginnen. Im Kellergeschoss wurde eine Einliegerwohnung eingerichtet; mit Dämmmaßnahmen der Bodenplatte sowie mit einer dünnen Innendämmung aus Hochleistungsdämmstoff. Die Innenwände zu unbeheizten räumen und die Flanken wurde ebenfalls gedämmt. Eine neue Heizung auf Basis von Gas und ein kl. Bad fand in einem Technikraum Platz. Alle Räume im Erd- und Dachgeschoss wurden mit neuen Heizkörper an neue Gegebenheiten angepasst. Alle Fenster wurden durch dreifach-isolierglas-Fenster erneuert und dabei größten Werte auf eine Funktion ohne Bauschäden geachtet; d.h. der U-Wert der Außenwand muss kleiner sein als der U-Werte der Fenster. Dies konnte rechnerisch nachgewiesen werden, aber auch durch zusätzlich baukonstruktive Maßnahmen ergänzt.

 

 

Deshalb wurden alle Fensterlaibungen komplett gedämmt; Fensterfalzlüfter wurden eingebaut und ein Lüftungsgerät in einem Raum installiert. Der Dachboden wurde vollflächig mit einer Dämmung aus PU-Schaum mit OSB-Platte gedämmt. Somit konnten die Fördermittel komplett ausgeschöpft werden und der Energieberater wurde mit 50% seiner Kosten zusätzlich gefördert. Durch die Baubegleitung erhielt der Bauherr bereits in der Planungsphase und Baustoffauswahlphase das passende Handwerkszeug vom Energieberater an die Hand. Durch die entsprechenden Eigenleistungen konnte so sehr viel Geld gespart werden. Ein gelungenes Projekt und wir wünschen der Familie erholsame Stunden im neuen Heim.

Impressionen von der Sanierung

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung 1-Familienhaus in Rödermark/Frankfurt

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung 1-Familienhaus in Rödermark/Frankfurt

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung 1-Familienhaus in Rödermark/Frankfurt


 

Als Energieberater erstelle ich für die Fertighausfirma HUF die Nachweise zum Einhalt des EWärmeG für Baden-Württemberg. Da in den HUF-Häusern die Luftheizung bereits in die Jahre gekommen ist, erfolgt nun der Austausch. Ein nicht ganz einfaches System, da es sich um eine reine Luftheizung ohne Fußbodenheizung, bzw. ohne Heizkörper handelt. Auch für dieses Projekt in Rödermark bei Frankfurt habe ich zwar keinen Nachweis für das EWärmeG erstellen müssen, aber für den Heizungstausch habe ich als Energie-Effizienz-Experte der DENA den Nachweis für die Beantragung der Fördermittel abgewickelt. Ein Heizungstausch mit Optimierung der bestehenden Anlage. Selbstverständlich war ich vor Ort auf der Baustelle und habe alle Arbeiten kontrolliert und ach demensprechend die Dokumentation für den Kunden ausgearbeitet. So ist der Kunde für eine mögliche Kontrolle durch die KfW-Sachverständigen bestens gerüstet und kann meinen umfangreichen Doku-Ordner getrost nach Berlin schicken.

Impressionen von der Sanierung

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung Denkmal Mehrfamilienhäusser in Ulm

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung Denkmal Mehrfamilienhäusser in Ulm

KfW-Einzelmaßnahmen Sanierung Denkmal Mehrfamilienhäusser in Ulm


 

Manchmal findet mich der Kunde auch auf der Energie-Effizienz-Experten-Liste der DENA (Deutsche Energieagentur) unter der Rubrik „Energieeffizient Sanieren – Wohngebäude Denkmal und besonders erhaltenswerte Bausubstanz“. Wie auch in diesem größeren Bauvorhaben in Ulm von 2017 bis 2018. Die Genossenschaft für Wohnungsbau Oberland eG kurz GWO aus Laupheim suchte bereits mehrere Wochen einen Energieberater für diese Rubrik. Ein Kollege aus Ulm empfahl mich der GWO weiter. So kam es dann zu diesem Auftrag.

Bei diesem Gebäudekomplex handelt es sich um 7 aneinander gebaute Mehrfamilienhäuser, die alle zusammen Denkmal geschützt sind. Die komplette energetische Sanierung und Modernisierung der Gebäude wurde vom Bauleiter der GWO betreut und ich war für die energetischen Einzelmaßnahmen, wie Fenster, Türen, Dachdämmung und Dämmung der obersten Geschossdecken zuständig.

Auf Grund des Einbaus von modernen energiesparenden Fenstern, musste der Nachweis erbracht werden, dass es im Nachhinein nicht zu Bauschäden durch die schlechtere energetische Situation der Außenwände kam. Mit Hilfe von Wärmebrückenberechnungen und hydrothermischen Simulationen konnte eine Bauschadensfreiheit nach der Sanierung gewährleistet werden. Zusätzlich wurde eine Abluftanlage in die innenliegenden fensterlosen WC`s eingebaut, so dass ein ständiger Luftaustausch kontrolliert sichergestellt werden konnte.

Impressionen von der Sanierung

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