Energetische Baubegleitung KfW Neubau Einfamilienhaus in Elchingen

Energetische Baubegleitung KfW Neubau Einfamilienhaus in Elchingen

Energetische Baubegleitung KfW Neubau Einfamilienhaus in Elchingen.


 

Durch mehrere Baustellenbesuche mit den geforderten Baustellendokumentationen konnte der Baufortschritt dokumentiert werden und zahlreiche Hilfestellung der Bauherrschaft mitgeteilt werden, welche Maßnahmen zu treffen sind, wo nachgearbeitet werden muss, oder wie mit Mängeln umzugehen ist. In engem Kontakt mit der Bauherrin konnten viele Schnittstellen via E-Mail geklärt werden, so dass der Bauherr die Eigenleistungen sicher erbringen konnte. Am Ende konnte die Familie doch recht schnell einziehen und das neue Haus genießen.

Dieser Neubau war für mich als Energieberater der zweite Bau dieser Art. Ein Fjorborg-Holzhaus auf einem massiven Keller der Fa. Glatthaar entstand östlich von Ulm. Der ideale Werkstoff für Wohnträume; das Skandinavisches Fichtenholz wächst in der nordischen Witterung sehr langsam und ist von hochwertiger Qualität, die sich in diesem Holzhaus wiederfindet. Holz ist solide und stark und doch so wandelbar und vielseitig, wie die Vorstellungen des Bauherrn für ein perfektes Holzhaus. Wie gewohnt übernahm die Firma Fjorborg die Planung und den Aufbau des Gebäudes. Als Energieberater Übernahme ich für die Bauherrschaft den öffentlich-rechtlichen Nachweis oder auch Wärmeschutznachweis genannt, sowie die Beantragung der KfW-Förderung für ein KfW-Effizienzhaus 55. Im Zuge der geförderten energetischen Baubegleitung wurden das Luftdichtigkeits- und Wärmebrückenminimierungskonzept sowie das Lüftungskonzept ausgearbeitet. Diese Konzepte dienen den Fachfirmen als Handlungsleitfaden bei der Ausführung und stellen ein sicheres bauschadensfreies Bauen sicher.

Vergleich des Energieverbrauchs Vor und Nach der Sanierung

Impressionen Neubau

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EnEV Nachweis Neubau Einfamilienhaus in Bronnen

EnEV Nachweis Neubau Einfamilienhaus in Bronnen

EnEV Nachweis Neubau Einfamilienhaus in Bronnen


 

Das Doppelwand-System von LéonWood® besteht aus einem dreischaligen Aufbau. Zwei außenliegende Schichten aus atmungsaktivem Holz umhüllen die innenliegende Korkschicht und bilden somit ein geschlossenes aber dennoch dampfdiffusionsoffenes Wandsystem. Vor allem die Atmungsaktivität der verwendeten Baustoffe trägt maßgeblich zur Klimaregulierung im Inneren des Hauses bei. Die damit verbundene, natürliche Behaglichkeit ist vor allem im Winter von unschätzbarem Wert. Holz besitzt von Natur aus eine Dämmwirkung. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dieses Behaglichkeitsempfinden mit klaren Fakten, denn die Heizkosten sind in Massivholzhäusern geringer als in konventionellen Steinbauten. Kork ist ein nachhaltiges Multitalent, was ihn zu einem perfekten Baustoff für Massivholzhäuser macht. Das Material ist schalldämmend, flüssigkeitsabweisend, isolierend und äußerst robust. Neben der vollständigen Recyclebarkeit ist das allergikerfreundliche Naturmaterial zudem atmungsaktiv. Zwischen der Raumluft und der innenliegenden Oberfläche der Wandkonstruktion besteht dank der Kombination von Holz und Kork nur ein minimaler Temperaturunterschied. Durch das regulierende Eindring- und Speichervermögen der verwendeten Materialien wird im Inneren des Holzblockhauses eine angenehme Luftfeuchte erreicht. Allergiker, Asthmatiker oder auch einfach Frischluftliebhaber können aufatmen! Quelle: https://www.leonwood.de/bau-oekologie/wandausfuehrungen/bio-doppelwandr/

Eine sehr dampfdiffusionsoffene Bauweise, ohne Luftdichtigkeitsebene in der Außenwandebene. Die Winddichtigkeit wird durch vierfache Eckverbindung laut Hersteller sichergestellt.  

Bei diesem Neubau in Bronnen wurde ich als Bauleiter nach Landesbauordnung Baden-Württemberg vom Bauherren ernannt und für den Wärmeschutznachweis nach Energieeinsparung kurz EnEV beauftragt. Ein Blockhaus der Fa. LeonWood ohne Keller mit zwei Geschossen in ökologischer Bauweise wurde durch die Lieferfirma erstellt und durch sehr viel Eigenleitung und regionale Handwerker ausgebaut. Die Erdarbeiten- und Betonarbeiten wurden durch eine ortsansässige Firma erstellt. Auf die Bodenplatte wurde dann durch die Fa. LeonWoood das Gebäude mit der Doppelwand, außen und innen als blockbohle mit Füllung aus Kork, aufgestellt.

Vergleich des Energieverbrauchs Vor und Nach der Sanierung

Impressionen

KfW-Effizienzhaus 55 Neubau 6-Familienhaus in Riedlingen

KfW-Effizienzhaus 55 Neubau 6-Familienhaus in Riedlingen

KfW-Effizienzhaus 55 Neubau 6-Familienhaus in Riedlingen


 

Mit der Bestätigung zum Antrag für die KfW-Kredite war schnell der erste Teil fertig gestellt.Auf Grund der flexiblen Planung konnte nochmals die Haustechnik von einer Wärmepumpe zur Gasbrennwertheizung geändert werden. Das Außenmauerwerk besteht aus 42,5 cm starken und mit Mineralwolle gefüllte Porotonziegelsteine. Der Keller ist teilweise beheizt, d.H. das Treppenhaus gehört in die thermische Hülle. Die Kellerdecke der unbeheizten Kellerräume zum beheizten Erdgeschoss wurde von unten gedämmt, d. h. die Dämmung wurde in die noch zu betonierende Decke vorab eingelegt. Der Fußboden des beheizten Treppenhauses wurde darunter mit Glasschotter gedämmt. Das Dach und die Gauben wurden gemäß Bauteilberechnung mit entsprechenden Dämmstoffen versehen. Fenster, Fenstertüren und die Haustüre kam von einem erfahrenen Fensterhersteller aus der Umgebung und wurden fachgerecht eingebaut.
Nicht nur die energetische Baubegleitung, also die laufende Kontrolle während des Bauens, sondern auch verschiedene Konzept, wie Luftdichtigkeitskonzept und Wärmebrückenminimierungskonzept, wurden durch den Energieberater Koch erstellt und den Handwerkern zur Verfügung gestellt.
Nachdem das Gebäude bezogen war, wurde die Luftdichtigkeitsmessung erfolgreich absolviert, so dass ein perfekt geplantes und gebautes Gebäude den Eigentümern und den Mietern übergeben werden konnte.

Auf Grund meiner freiberuflichen Tätigkeit bei einem Bauträger in Riedlingen wurde ich an den Investor weiterempfohlen.Der Bauträger plante diese 6-Familienhauses und erstellte die Ausschreibungsunterlagen, sowie der Bauantrag. Nachdemdie Planung abgeschlossen war, übernahm ein Investor das gesamte Bauvorhaben. Somit war ich auch als Energieberaterund Energie-Effizienz-Experte mit im Boot.

Bei Neubauten muss immer der Wärmeschutznachweis aber auch öffentlich rechtliche Nachweis genannt, erstellt werden.Die war auch zugleich die erste Berechnung von noch vielen Weiteren. Nachdem bei der Berechnung ein Effizienzhaus nach KfW-Richtlinien erreicht wurde, konnte zugleich das Lüftungskonzept erstellt werden und der sommerliche Wärmeschutz nachgewiesen werden.

Der Energieverbrauch

Impressionen von diesem Neubau

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