Weltweit gehen wöchentlich Millionen von jungen Leuten auf die Straßen, demonstrieren für bessere

#fridaysforfuture

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Klimapolitik, zeigen ihre Zukunftssorgen an Freitagvormittagen. „Fridays for Future“ heißen diese Proteste. Viele Erwachsene, welche die Besorgnis der Jugend teilen, tun sich aber schwer mit dem Zeitpunkt der Demos. Während der Schulzeit? Geht gar nicht! Da fällt zu viel aus! Würden die Jugendlichen auch demonstrieren, wenn die Demos nachmittags wären?

Als ob es Schülerinnen und Schülern vornehmlich darum ginge, unter dem Vorwand des Klimaschutzes die Schule zu schwänzen! Wohl wissend, dass irgendwann Klausuren und Prüfungen anstehen werden, die bestanden werden wollen. Man hat eher den Eindruck, dass es die Erwachsenen sind, welche hilflos reagieren, weil sie und ihre Generation als die heute Mächtigen in der Kritik stehen. Bei den „Fridays for Future“ geht es nämlich auch um einen Generationenkonflikt „Jung gegen Alt“, schlimmstenfalls um den Kampf „Besitzstandswahrer gegen Perspektivlose“.

#fridaysforfuture

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Zum Protest dieser jungen Leute gehört ganz wesentlich, die Demonstrationen WÄHREND der Schulzeit stattfinden zu lassen. Nur so finden sie die gewünschte inhaltliche Aufmerksamkeit, weil sich in der Tat Lehrer und Eltern formal herausgefordert fühlen. Der Tabubruch gehört dazu! Gewerkschaftliche Streiks finden ja auch während der Arbeitszeit statt!

Wir brauchen schnellstens Dialoge zwischen den Generationen. Und die könnten in den Schulen beginnen. Klimathemen lassen sich proaktiv im Unterricht behandeln, sowohl in Physik, Technik, als auch in Gemeinschaftskunde. Wobei man auch über das Thema „Demonstrationen“ sprechen könnte… Wir brauchen einen von allen Seiten ehrlich gemeinten Generationenvertrag, der zeigt, dass eine bessere Klimapolitik unser aller Anliegen sein muss.

#fridaysforfuture

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Die Welt verändert man nicht durch angepasstes Pfötchengeben! Revolutionen halten sich nicht an Öffnungszeiten! Die Kinder auf der Straße

haben das längst begriffen… Jetzt sind wir alle an der Reihe!

 

Norbert Koch, Riedlingen, Energieberater, Mitglied Deutsches Energieberater Netzwerk e.V. DEN

 

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