Bürgerenergiegenossenschaft Riedlingen hält Generalversammlung ab

Bürgerenergiegenossenschaft Riedlingen hält Generalversammlung ab

Seit der Grundung im Jahre 2010 bin ich Mitglied im Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft Riedlingen eG und zuständig für den Bereich Technik.

Windkraftanlage

Windkraftanlage

Knapp 30 Mitglieder, Vorstände und Aufsichtsräte hatten sich am 3. Juli 2019 zur jährlichen Generalversammlung im Bräuhaus in Hailtingen eingefunden und lauschten interessiert den Berichten von Aufsichtsratsvorsitzendem Ulrich Bossler sowie den Geschäftsberichten der Vorstände, Norbert Koch, Hubert Baier, Eberhard Götz und Bernadette Jochum. Seit der Gründung der BEG im Jahr 2010 hat sich die Zahl der Mitglieder von 43 auf 107 Mitglieder im Jahr 2018 erhöht. Nach Vorstellung der finanziellen Ausstattung der BEG durch den Schatzmeister, Eberhard Götz, stimmte die Versammlung der vorgeschlagenen Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 3,75% zu.

Über die Aktivitäten sowie die finanziellen Entwicklungen innerhalb der BEG zeigte sich die Versammlung sehr zufrieden. Die Entlastung konnte durch Bürgermeister Erwin Hölz aus Unlingen vorgenommen werden und wurde in der Folge durch die Versammlung einstimmig erteilt.

Bürgermeister Marcus Schafft dankte den Verantwortlichen für die geleistete ehrenamtliche Arbeit und unterstrich die Bedeutung der BEG Riedlingen, welche sie auch im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Stadt Riedlingen“ einnimmt. Die Einbindung der Bürger in die Erzeugung von Energie vor Ort spielt dabei eine bedeutende Rolle.

Die Bürgerenergiegenossenschaft Riedlingen betreibt 3 Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden (St. Gerhard-Schule, Joseph Christian-Schule und auf dem Bürgerhaus Zell-Bechingen). Im Jahr 2018 wurden 192 000 kWh Strom produziert und somit eine nicht unerhebliche Menge an erneuerbarem Strom produziert. Die St. Gerhard-Schule bezieht ihren Strom direkt von der PV-Anlage auf dem eigenen Dach. Außerdem ist die BEG Riedlingen mit einem Nachrangdarlehen am Solarpark in Zwiefaltendorf beteiligt. Mit dem dadurch erzeugten Strom können knapp 50 Haushalte mit 4 Personen mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Die BEG Riedlingen ist sehr an der Realisierung des Windparkes auf dem Teutschbuch interessiert, da hier eine Beteiligung angestrebt wird, um weiteren Bürgern die Möglichkeit anzubieten, sich an lokaler Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu beteiligen.  Johannes Traub aus Mörsingen, Mitglied der BEG und Projektbeteiligter am Windpark, informierte die Versammlung zum derzeitigen Verfahrensstand.

DEN fordert steuerliche Vorteile bei Gebäudesanierungen

DEN fordert steuerliche Vorteile bei Gebäudesanierungen

Energieberater unterzeichnen Brief von 40 Verbänden an Ministerpräsidenten

Riedlingen, 12.07.2019 Steuerliche Förderungen bei energetischen Gebäudesanierungen sind ein wichtiges Instrument, um die Sanierungsquoten in Deutschland endlich zu erhöhen. Deshalb tritt das DEN zusammen mit 39 weiteren Verbänden in einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten der Bundesländer dafür ein, über den Bundesrat eine entsprechende Initiative zu ergreifen.“ Dies sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Energieberater-Netzwerk DEN e.V., Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, der für seine Organisation das Schreiben unterzeichnet hat.

DEN_15Jahre-26_Hermann_Dannecker

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Verfasser des Textes sind unter anderem die Bundesarchitektenkammer, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der BUND. Auch der Verein Deutscher Ingenieure, die DENEFF und der WWF gehören zu den Unterzeichnern. In ihrem Schreiben weisen die Verbände darauf hin, dass seit 2011 die Bundesregierung, der Bundestag und der Bundesrat die Einführung einer steuerlichen Fördermöglichkeit für energetische Gebäudemodernisierungen diskutieren, aber seitdem nichts geschehen sei. Das müsse sich jetzt schnell ändern. Sie schließen sich damit entsprechenden Forderungen verschiedener Bundesländer an und unterstützen diese.

„Für uns Energieberater im DEN ist dabei wichtig, dass eine Qualitätssicherung am Bau durch Baubegleitung und Nachweisführung gesichert ist. Wir müssen die durch unsere energetischen Maßnahmen erzielte CO2-Minderung nachweisen können und so zur Erreichung der gesetzten Klimaziele beitragen“, sagt Dannecker. Eine reine Wirtschaftsförderung durch die geforderten steuerlichen Anreize sei seinem Netzwerk zu wenig.

Der Brief wurde am Rande der Wirtschaftsministerkonferenz Ende Juni in Bremerhaven an den nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und den stellvertretenden Ministerpräsident Bayerns und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, übergeben. Pinkwart und Aiwanger hatten die Einführung einer solchen Maßnahme vor wenigen Wochen öffentlich von der Bundesregierung gefordert. Die beteiligten Verbände wollen mit dem Appell den beiden Vorreitern den Rücken stärken.

Informationen zum Bild: Dipl.-Ing. (FH) Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Fotorechte: DEN e.V., Fotografin Fotografin Kerstin Jana Kater

Anlage: Offener Brief an die Ministerpräsident/innen der Bundesländer „Steuerförderung für energetische Gebäudemodernisierung duldet keinen weiteren Aufschub“

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss von rund 700 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.

Quelle: Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V.;Geschäftsstelle Frankfurt/Offenbach; Berliner Straße 257; 63067 Offenbach

 

20190621_Brief_Steuerfoerderung_an_Laender_final

Gleich geht`s los: Ankommen, Umziehen, Loslegen.

Gleich geht`s los: Ankommen, Umziehen, Loslegen.

Gleich geht`s los: Ankommen, Umziehen, Loslegen.

Und die Klamotten? Gut aufgehoben im CATO Spind aus HPL.
Modern. Hygienisch. Langlebig.
So fängt der Tag gut an.

 

Unser Netzwerk-Partner, die CATO GmbH in Ummendorf entwickelt sich immer mehr zum Spezialisten für die Gestaltung und Möblierung von Sozialräumen. Neben den sanitären Trennwänden gehört zum Kerngeschäft auch die Ausstattung von Laboren, Reinraumschleusen und Wellnesseinrichtungen. Material der Wahl ist vor allem die HPL Compactplatte, die sich durch besondere Eigenschaften bezüglich Stabilität, Lebensdauer und Hygiene auszeichnet.

Dabei stammt die CATO aus dem klassischen Geschäft mit WC-Trennwänden. Beginnend im Jahr 1953 wurden zunächst in Biberach/Riß und Warthausen und seit 1997 am Standort in Ummendorf Trennwandsysteme gefertigt und bundesweit und darüber hinaus geliefert und montiert.

Die neue Ausrichtung kommt mit der Fokussierung auf das Plattenmaterial HPL (high pressure laminate) zustande, das hochgradig formstabil und zugleich reinigungsfreundlich und hygienisch ist.
HPL wird auf 3 verschiedenen CNC Bearbeitungszentren bearbeitet. Durch die Härte des Materials werden Diamantfräser und -bohrer erforderlich. Bei der Ausstattung dieser Zentren arbeitet CATO mit ausgewählten Werkzeugherstellern zusammen.

Durch die zunehmend strenger werdenden Anforderungen an Inneneinrichtung in der pharmazeutischen Industrie, aber auch in Labors und im medizinischen Bereich werden Holzmöbel oft durch Möbel aus HPL ersetzt. Eine ähnliche Entwicklung findet bereits seit längerem im Bäder- und Wellnessbereich statt, wo die Möblierung auf eine permanent hohe Luftfeuchtigkeit z.T. in Verbindung mit Solebädern trifft.

CATO trifft dabei mit seiner Kernkompetenz Beratung und Fertigung in den genannten Bereichen auf diesen sich wandelnden Bedarf und kann auf bereits ausgereifte Produkte z.B. seiner Spindserie zurückgreifen. Zugleich besteht auch die Möglichkeit der individuellen Anpassung von Spinden, Regalen, Arbeitstischen etc. an den jeweiligen Bedarf der Nutzer.

Ansprechpartner von CATO sind oftmals Architekten und Planer, zunehmend aber die Auftraggeber selbst, welche die Ausstattung dieser sensiblen Bereiche gerne in die eigene Hand nehmen. Gerade hier setzt CATO auf seine geschulten Fachberater im Außendienst. Kurze Wege zu Technik und Fertigung ermöglichen kreative und schnelle Lösungen für den anspruchsvollen Kundenkreis.

Als Koch Bautechnik treffen wir immer wieder auf Bauherren, die einen Bedarf in diesem wachsenden Marktsegment haben. Die Erfahrungen, die wir dabei mit CATO machen durften, sind ausnahmslos positiv.

Kontakt: www.cato-info.eu oder +49 (0)7351.4441-0

KfW macht Förderprogramme für Gebäudebesitzer wieder attraktiver

KfW macht Förderprogramme für Gebäudebesitzer wieder attraktiver

Berlin, 28. Mai 2019

Zum 1. Juni macht die KfW-Bankengruppe eine hemmende Einschränkung bei ihren Sanierungskrediten rückgängig, indem sie die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit wieder von sechs auf zwölf Monate anhebt. Die Förderbank reagiert damit auf eine gesunkene Nachfrage und die Kritik des Energieberaterverbandes GIH.

Auf Veranlassung des Bundeswirtschaftsministeriums hatte die KfW-Förderbank die Kreditkonditionen in ihrem an Hausbesitzer gerichteten Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren” im April 2018 deutlich verschlechtert. Neben der Senkung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit von zwölf auf sechs Monate wurde die 20-jährige Zinsbindung eingestellt und eine Vorfälligkeitsentschädigung für außerplanmäßige Tilgungen eingeführt. In der Folge brach das Zusagevolumen für Kredite zu Effizienzhäusern und energetischen Einzelmaßnahmen massiv ein, die Sanierungsquote sank deutlich.

Nach anhaltender Kritik durch Deutschlands größten Energieberaterverband wird nun zumindest eine Stellschraube zurückgedreht. „Eine längere bereitstellungsprovisionsfreie Zeit ist für Sanierer und Neubauer wichtig, da komplexe Bauvorhaben in der Regel innerhalb eines halben Jahres nicht abgeschlossen werden können. Schließlich ist es mittlerweile selbst auf dem Land keine Seltenheit mehr, dass Eigentümer monatelang auf einen Fachhandwerker warten”, berichtet der GIH-Vorsitzende Jürgen Leppig aus seiner Beratungserfahrung. Auch dass die Höhe der Provision, die Hauseigentümer künftig erst wieder ein Jahr nach Zusage bezahlen müssen, von drei auf 1,8 Prozent reduziert wird, sieht der Verband positiv.

Allerdings mache auch eine langfristige Zinsbindung das energieeffiziente Bauen deutlich attraktiver: „Wenn meine Kunden wissen, dass sie sich nicht in zehn Jahren um eine Weiterfinanzierung kümmern müssen, können sie zuverlässiger planen. Zumal innerhalb von 20 Jahren oft sogar eine komplette Tilgung möglich ist”, so Leppig. Außerdem sei es Bauherren wichtig, kostenfrei außerplanmäßig tilgen zu können.

Leppig drängt daher darauf, auch diese beiden hemmenden Einschränkungen rückgängig zu machen: „Das Wahlergebnis am Sonntag hat gezeigt, dass vor allem für junge Leute der Klimawandel das Top-Thema ist – und dabei spielen Gebäude eine ganz wesentliche Rolle. Gerade durch sinnvolle Dämmung sowie effiziente Heizungen und Lüftungen kann man die CO2-Emissionen deutlich senken.” Einen ersten Schritt habe die KfW nun in die Wege geleitet, mit Blick auf die Energiewende müssten aber noch weitere folgen.

Kurzdarstellung GIH Bundesverband e.V.:

Der GIH Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker Bundesverband e.V. wurde 2001 gegründet. Als Dachverband von 13 Mitgliedsvereinen vertritt er rund 2.500 qualifizierte Energieberater bundesweit und ist somit die größte Interessenvertretung von unabhängigen und qualifizierten Energieberatern in Deutschland.

Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Bundesverband und seinen Mitgliedsvereinen ist eine technisch orientierte Ausbildung und eine anerkannte Zusatzqualifikation als geprüfter Energieberater.

Im KfW-Förderprogramm „Effizient Bauen und Sanieren“ werden rund ein Drittel des Gesamtfördervolumens von insgesamt 15,5 Milliarden Euro pro Jahr und nahezu die Hälfte aller Maßnahmen durch Kunden von GIH-Mitgliedern umgesetzt.

Benjamin Weismann, Geschäftsführer Bundesverband

GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband e.V.

die bundesweite Interessenvertretung von Energieberaterinnen und -beratern

 

Koch-Bautechnik unterstützt „Bürger helfen Bürger“

Koch-Bautechnik unterstützt „Bürger helfen Bürger“

Mit einer Fahrzeugwerbung unterstützen wir die Seniorengenossenschaft Riedlingen e.V. und Bürger helfen Bürger aus Bad Buchau und Riedlingen zum Erwerb eines Fahrzeuges. Dank dem neuen Fahrzeug können nun weitere Menschen mit Handicap und Mobilitätseinschränkungen das Angebot des Begleit- und Hilfsservice des Vereins nutzen. Auch der Transfer zu den Tagespflegeeinrichtungen ist elementar wichtig für Angehörige zur Entlastung und für Senioren zur Förderung der Alltagskompetenz und Steigerung der Lebensqualität.

Koch-Bautechnik wünscht den Fahrern allzeit unfallfreie Fahrt.

Den Link zum Artikel in der Schwäbischen Zeitung finden Sie hier.

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