Fenstertausch aber bitte Schimmelfrei

Fenstertausch aber bitte Schimmelfrei

Bei bestehender und schlechter Bausubstanz kann es passieren, dass sich nach einem Fenstertausch Schimmel in der Laibung bildet.
„Neue Fenster eingebaut dann nach Monaten die ersten Schimmelspuren. Das kann doch nicht wahrsein! Das Fenster wurde falsch eingebaut!“
Damit dies nicht passiert, hat der Verband Fenster + Fassade das Merkblatt ES.06 mit Handlungsempfehlungen zur schimmelpilzfreien Teilmodernisierung mit Fenstern herausgegeben. Es ist die Zusammenfassung einer zweijährigen Studie, die vom Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Flachglas und dem Bundesverband Rollladen+Sonnenschutz untersucht wurde.

Im Merkblatt werden mit Hilfe von Detailzeichnungen die gängigen Einbausituationen und die entsprechenden Hinweise zum Einbau der Fenster erläutert. Eine übersichtliche Tabelle gibt Aufschluss darüber, welche flankierenden baulichen Maßnahmen in den Anschlussbereichen in Abhängigkeit von Baualtersklasse, Mauerwerksdicke und Fensterlage erforderlich sind, um Schimmel zu vermeiden.

Weiter wird im Merkblatt darauf verwiesen, dass bei der Montage der Fenster, vor allem bei der Sicherstellung der Luftdichtheit, der Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren für Neubau und Renovierung zu beachten ist. Die Auslegung von eventuell notwendigen lüftungstechnischen Maßnahmen kann entweder über DIN 1946-6 Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen oder über das VFF Merkblatt ES.05 Lüftung von Wohnungen erfolgen.

 

Das oben genannte Merkblatt im Pdf-Format können Sie hier herunterladen.

Quelle: MERKBLATT DES VERBANDES FENSTER + FASSADE
[csbwfs_buttons buttons="fa,tw,gp,li,pi,ph,ma,ph"]
Informationsschrift Spritzbare Dichtstoffe bei Fenster- und Türmontage

Informationsschrift Spritzbare Dichtstoffe bei Fenster- und Türmontage

Die Montage von Fenstern und Außentüren ist heute eine Wissenschaft für sich. Um die Energieeffizienz der Bauwerke zu verbessern, wurden eine Reihe von Normen und Verordnungen erlassen, die hohe Anforderungen an die Dichtheit der Gebäudehülle, die thermische und akustische Isolierung sowie einen optimalen Wetterschutz stellen.

Insbesondere die Energieeinsparverordnung schreibt  in diesem Zusammenhang vor, dass „ die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist “ (EnEV, § 6 – Satz (1), Dichtheit , Mindestluftwechsel).

Durch schlecht ausgeführte Bauanschlussfugen an Fernstern und Außentüren entstehen Wärmebrücken, welche zu hohem Energieverlust aber auch zu Schimmel- und Feuchteschäden führen können. Sorgfältige Materialauswahl und fachgerechte Verarbeitung durch qualifizierte Handwerker sind die Garantie für dichte Gebäudehüllen.

Sicherheit am Markt bieten Komplettsysteme zur optimalen Abdichtung der Anschlussfugen zwischen Baukörper und Rahmenkonstruktion. Die Systeme  verschiedener Hersteller sollten dabei insbesondere die Anforderungen der EnEV, DIN 4108-7 und der RAL Montagerichtlinien erfüllen, um  die Energieeffizienz bei Neubauten und Renovierungsvorhaben zu verbessern.

Grundsätzlich stehen heute für die Abdichtung von Anschlussfugen an Fenstern und Außentüren folgende Optionen zur Verfügung:

  • Spritzbare Dichtstoffe,
  • Vorkomprimierte Fugendichtungsbänder,
  • Elastomer- Fugenbänder,
  • Dichtungsfolien und Dichtungsprofile sowie
  • Spritz- und streichbare Beschichtungen (Flüssigmembrane).

Entscheidend für eine dauerhafte, fachgerechte und wirtschaftliche Ausführung von Bauanschlussfugen ist dabei das Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten und die Verwendung von geprüften und zertifizierten Materialien. So können Fehler bei der Montage von Fenstern und Türen im Neubau und in der Sanierung vermieden und somit qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielt werden.

Das Ziel dieser Informationsschrift ist es, Planern und ausführenden Betrieben eine Handlungsempfehlung für die Abdichtung mit spritzbaren Dichtstoffen zu geben. Hier können sie die Informationsschrift direkt downloaden.

Quelle: Informationsschrift Spritzbare Dichtstoffe, 1.Ausgabe, März 2018; Deutsche Bauchemie e.V.

Für den direkten Download auf das Bild klicken.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer