Kooperationspartner:
Zukunft Altbau ist ein Programm des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr BW
Projekträgerin: KEA Klimaschutz– und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH
Hintergrund: Mehrere gewichtige Gründe zwingen dazu, den Energieverbrauch unserer Gesellschaft drastisch zu reduzieren: Der sich abzeichnende Klimawandel als Kernproblem unserer Zeit, eine beginnende Ressourcenverknappung, zunehmende Importabhängigkeit und Kapitalabfluss aus den Regionen sind die wesentlichen Aspekte. Gebäude verursachen etwa ein Drittel des Energieverbrauchs im Land Baden-Württemberg. Technisch ist zumindest eine Halbierung dieses Energieverbrauchs möglich.
Ansatzpunkt Gebäude: Jede Sanierung bietet die Chance, die Wohnqualität und die Gestaltung eines Hauses wesentlich zu verbessern und den Energieverbrauch und damit die Folgekosten erheblich zu reduzieren. Mit einer umfassenden und hochwertigen Sanierung der Gebäudehülle und der Anlagentechnik kann der Energieverbrauch von vielen Bestandsgebäuden auf das Niveau eines üblichen Neubaus bis hin zum Passivhaus reduziert werden.
Das Programm Zukunft: Altbau Zukunft Altbau ist die unabhängige und neutrale Marketing- und Informationskampagne des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zu allen Fragen der energetischen Sanierung von Wohngebäuden. Alle am Bau Beteiligten können sich hier über die vielfältigen Vorteile und Effekte einer energetischen Sanierung gewerkneutral und fachübergreifend informieren. Die Kampagne wurde 1999 mit dem Ziel gestartet, private Hauseigentümer für eine energetische Sanierung ihrer Gebäude zu sensibilisieren und zu motivieren. Neben der Motivation zur Sanierung des Hauses begleitet Zukunft Altbau auch Eigentümer in ihren Entscheidungsprozessen. Für eine gelungene Gebäudesanierung ist eine gute Vorbereitung und Abstimmung der Maßnahmen unerlässlich und die bietet eine unabhängige Energieberatung durch einen qualifizierten Gebäudeenergieberater.
Kampagne "Haus sanieren - profitieren!"
"Haus sanieren - profitieren!" ist ein bundesweites Informations- und Beratungsprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
(DBU) in Kooperation mit dem Handwerk.
Koordiniert wird die Kampagne durch das Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU. Die Kampagne arbeitet in Zusammenarbeit mit dem Handwerk und hat zum Ziel, die Sanierungsquote von Ein- und Zweifamilienhäusern zu erhöhen. Das Informations- und Beratungsprogramm der DBU hat dazu Kommunikationsmittel und Materialien entwickelt, mit denen Hausbesitzer angesprochen und in einem ersten Gespräch informiert werden können.
Herzstück der Kampagne "Haus sanieren - profitieren!" ist ein kostenloser Energie-Check, den Sie mithilfe von DBU-Infomaterial beim Hausbesitzer durchführen. In nur einer halben Stunde können Sie Ihrem Kunden einen Eindruck über den energetischen Zustand seines Hauses vermitteln. Damit schaffen Sie bei Ihrem Kunden Vertrauen. Der Energie-Check ersetzt keine ausführliche Energieberatung. Er vermittelt als Einstiegsinstrument einen groben Überblick über den energetischen Zustand des Hauses. Oft kann nach dem Energie-Check eine Empfehlung zu einem Energieberater ausgesprochen werden. Mitmachen können Handwerker aus allen Bau- und Ausbaugewerken, Architekten und Energieberater.
Energiesparförderung Baden-Württemberg
Energiesparfördernde Maßnahmen werden von vielen Seiten unterstützt: Neben Bundes- und Landesprogrammen gibt es kommunale Angebote und Programme einzelner Energieversorger. Was gefördert wird hängt vom Stand der Dinge ab, wobei die Förderung meist über zinsvergünstigte Darlehen oder einmalige Zuschüsse erfolgt. Welche Förderprogramme am eigenen Standort für welche Maßnahme aktuell in Frage kommen zeigt die
Fördermittel-Datenbank der Energieportale Baden-Württemberg
Nicht nur wegen der Vielfalt und Anzahl an Programmen muss jedoch klar sein: einfach drauflos suchen ist oft nicht zielführend. Ebenso wenig macht es Sinn, irgendwelche Einzelmaßnahmen umzusetzen, nur weil sie gerade lukrativ gefördert werden. Eine vernünftige Modernisierung benötigt ein Gesamtkonzept, das zeigt wie Schwachstellen effektiv beseitigt und neue Technologien optimal eingesetzt werden. Eine solche Gebäudeanalyse bekommt man bei einem qualifizierten Energieberater.
Faustregel für eine effiziente Modernisierung
- Erst mit dem Energieberater ein Gesamtkonzept plus Umsetzungsfahrplan erarbeiten,
- dann gezielt nach passenden Fördermitteln suchen
- und schließlich durch einen qualifizierten Handwerker Abhilfe schaffen
Deutsche Energie-Agentur GmbH dena
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Das Leitbild der dena ist es, Wirtschaftswachstum zu schaffen und Wohlstand zu sichern – mit immer geringerem Energieeinsatz. Dazu muss Energie so effizient, sicher, preiswert und klimaschonend wie möglich erzeugt und
verwendet werden – national und international.
Die dena entwickelt Märkte für Energieeffizienz und erneuerbare Energien und kooperiert dafür mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie engagiert sich in den Verbrauchssektoren Gebäude, Strom und Verkehr genauso wie in Fragen der Energieerzeugung, Vernetzung und Speicherung. Sie stößt vorbildliche Projekte an, zeichnet Vorreiter aus, berät Politiker, Hersteller und Dienstleister, qualifiziert Multiplikatoren, informiert Verbraucher, baut Netzwerke auf, bewertet Technologien, analysiert Auslandsmärkte und entwickelt Zukunftsszenarien. Die dena setzt vor allem auf marktwirtschaftliche Instrumente und innovative Energiedienstleistungen, die von Ordnungspolitik und Förderprogrammen sinnvoll flankiert werden. 
Russland ist aufgrund der großen Effizienzpotenziale ein wichtiger Kooperationspartner für die dena. Deshalb wurde im Juli 2009 die Russisch-Deutsche Energie-Agentur (rudea) gegründet, an der sich die dena mit 40 Prozent beteiligt hat.
Die dena wurde im Herbst 2000 mit Sitz in Berlin gegründet. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG.
Als GmbH agiert die dena kosten- und leistungsorientiert. Sie finanziert ihre Projekte durch öffentliche Zuwendungen und Einnahmen aus der Privatwirtschaft.
KfW Kreditanstalt für Wideraufbau
Deutschland hat sich für die Energiewende entschieden - eine große gesellschaftliche Heruasforderung. Um das Ziel zu erreichen, gilt es einerseits, die erneuerbaren Energien auszubauen. Gleichzeitig müssen neue Wege gefunden werden, um Energie zu sparen und diese effizienter zu nutzen. Die KfW hat 2010 mit mehr als 25 Milliarden Euro den Umwelt- und Klimaschutz gefördert. Ob Privatpersonen, Unternehmen oder Kommune - wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrer persönlichen Energiewende.
Bafa Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Eine ökonomisch und ökologisch ausgewogene sowie langfristig sichere Energieversorgung ist für jede Volkswirtschaft von herausragender Bedeutung.
Zur Erreichung dieser Ziele ist das BAFA mit der Durchführung verschiedener Aufgaben beauftragt:
Erneuerbare Energien Ein wichtiger Schwerpunkt in der Arbeit des BAFA liegt in der Durchführung des Programms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Förderung erneuerbarer Energien.
Besondere Ausgleichsregelung §§ 40 ff. EEG Das Gesetz zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich und zur Änderung damit zusammenhängender Vorschriften vom 25.01.2008 ist seit dem 01.01.2009 in Kraft. Das BAFA ist die Bewilligungsbehörde für Anträge im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung nach §§ 40 ff. EEG.
Klima- / Kälteanlagen Das BAFA fördert die Modernisierung und Neuerrichtung von Klima- und Kälteanlagen nach der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen.
Kraft-Wärme-Kopplung Das BAFA ist seit dem 01.04.2002 zuständig für die Zulassung von KWK-Anlagen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Daneben obliegt dem BAFA auch die Auswertung der mit der Erzeugung des KWK-Stroms in Zusammenhang stehenden Daten.
Mineralöl Das BAFA erstellt verschiedene Statistiken über die deutsche Mineralölbranche und ist in der Mineralölkrisenvorsorge tätig.
Rohöl Das BAFA veröffentlicht Statistiken über Rohölimporte in die Bundesrepublik Deutschland.
Steinkohle Das BAFA gewährt dem deutschen Steinkohlebergbau Beihilfen. Zu den weiteren Fördermaßnahmen für den Bergbau zählt die Gewährung von Anpassungsgeld.
Energiesparberatung
Programm „Energiesparberatung vor Ort“ Im Rahmen des Programms „Energiesparberatung vor Ort“ bezuschusst das BAFA die Beratung von Haus- und Wohnungseigentümern durch Ingenieure.
Projektförderung dena und vzbv Zur Förderung der unabhängigen Beratung privater Verbraucher über Möglichkeiten der Energieeinsparung unterstützt das BAFA Projekte der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) durch Zuschüsse des Bundes.
Erdgas Das BAFA erstellt und veröffentlicht verschiedene Statistiken zum deutschen Erdgasmarkt. Bei der Einfuhr von Erdgas bedarf die Vereinbarung einer Lieferfrist von über 24 Monaten gemäß § 22 Außenwirtschaftsverordnung einer Genehmigung durch das BAFA. Nicht genehmigungspflichtig sind Erdgaseinfuhren aus EU-Mitgliedstaaten sowie den übrigen Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).
DEN Deutsches Energieberater-Netzwerk e. V.
Das Deutsche Energieberaternetzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss von Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet: Beratungs- und Planungsleistungen zum energiesparenden Bauen und Modernisieren von Gebäuden. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2001 haben sich über 600 Büros dem Netzwerk angeschlossen und bieten Ihre Dienstleistungen flächendeckend in ganz Deutschland an. Weitere Gemeinsamkeit ist die Neutralität und Unabhängigkeit: Die Mitglieder beziehen bei Ihrer Tätigkeit keinerlei Provisionen oder sonstige zweckgebundenen Zuwendungen von Herstellern, Handwerkern oder Händlern. Denn eine unabhängige Beratung macht einfach sicherer - und hilft, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Das eine unabhängige Beratung mehr bewirkt erkennt auch die Industrie: Ein wachsender Teil des Vereinshaushaltes kommt aus Fördermitgliedschaften von namhaften Herstellern energiesparender Bauprodukte. Der Verein stellt für seine Mitglieder eine gemeinsame Plattform zur Verfügung - gemeinsam geht vieles einfach besser und günstiger. Das gilt nicht nur für Einkaufsgemeinschaften oder den Versicherungsschutz, sondern auch für das Angebot an unsere Kunden: Wissenstransfer und gemeinschaftliche Bearbeitung überregionaler Aufträge in lokalen oder bundesweiten Netzwerken schafft Marktvorteile.
GIH Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker e. V.
Der GIH Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker e.V. Baden-Württemberg versteht sich als Interessensverband der Gebäudeenergieberater in Baden-Württemberg. Er vertritt seit 1998 erfolgreich die Anliegen seiner über 500 Mitglieder und steht als erster Fachverband für Gebäudeenergieberater in Deutschland überhaupt sowie als mitgliederstärkster Einzelverband bundesweit für einen jungen, aufstrebenden Berufsstand.
Der GIH Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker e.V. Baden-Württemberg ist deutschlandweit über den GIH Bundesverband vernetzt. Dieser Zusammenschluss von 17 Landesverbänden ermöglicht dem Verband seinen Interessen und Belangen auch auf bundesweiter Ebene Gehör zu verschaffen.
Alle Mitglieder des GIH haben neben ihrer Berufsausbildung als Handwerksmeister, Bautechniker, Ingenieure oder Architekten eine anerkannte Zusatzqualifikation zum Gebäudeenergieberater erfolgreich durch Prüfung abgeschlossen. Der GIH Baden-Württemberg fördert und sichert über seine Informationspolitik und seine Weiterbildungsveranstaltungen die neutrale und kompetente Qualität von Energieberatungen seiner Mitglieder.
